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6 Zellen Asus N56Vm Laptop Akku

Le 11 septembre 2016, 08:01 dans Humeurs 0

Kompromisslose Leistung auf Tower-PC-Niveau: Dieses Ziel möchte Schenker Technologies mit seinem teuersten Gaming-Notebook, dem XMG U727, erreichen. Im 17-Zöller kümmern sich gleich zwei High-End-GPUs auf MXM-Basis und eine gesockelte CPU um anfallende Berechnungen. Nvidias brandneue Pascal-Architektur verspricht dabei genug Power für 4K.

Nachdem das Schenker XMG U726 im Test vor rund einem Jahr erstklassige 88 % (= Sehr Gut) einheimsen konnte, steht mit dem XMG U727 jetzt der Thronfolger in den Startlöchern. Das nicht minder kostspielige High-End-Notebook ist hauptsächlich als Desktop-Replacement für Core-Gamer gedacht, die auch im UHD-Bereich maximale Performance erwarten. Zu diesem Zweck integriert der Hersteller keine Laptop-, sondern eine waschechte Desktop-CPU aus Intels Skylake-Generation. Die Palette reicht hier vom standardmäßig verbauten und 3,3-3,9 GHz flotten Core i5-6600 (4 Kerne, 4 Threads, 65 Watt TDP) bis hin zum 4,0-4,2 GHz schnellen Core i7-6700K (4 Kerne, 8 Threads, 91 Watt TDP).

Als Display stehen ein klassisches FHD-Panel mit 1.920 x 1.080 Pixeln oder ein 4K-Panel mit 3.840 x 2.160 Pixeln zur Wahl. Für die Bildwiedergabe ist ein SLI-Verbund aus zwei GTX-1080-Chips verantwortlich, was bei Notebooks derzeit das Nonplusultra in Sachen Performance darstellt. Begleitet werden die Pascal-GPUs von 8 bis 64 GB DDR4-RAM und maximal vier Festplatten. Neben zwei 2,5-Zoll-Schächten bietet das XMG U727 auch zwei m.2-Slots, die jeweils PCIe/NVMe beherrschen. Auf das Funkmodul, die Tastatursprache und das Betriebssystem hat der Kunde ebenfalls Einfluss.

Preislich spielt das Desktop-Replacment in der Oberliga. So kostet schon die Grundversion happige 4.400 Euro. Wenn man sich im hauseigenen Konfigurator austobt, werden es allerdings schnell ein paar hundert oder tausend Euro mehr. Unser Testgerät mit Core i7-6700 (4 Kerne, 8 Threads, 65 Watt TDP), 16 GB RAM, 512-GB-SSD, HDD-RAID und Windows 10 Home 64 Bit würde aktuell 5.653 Euro kosten. Zu diesem Preis könnte man sich auch einen leistungsstarken Desktop-PC UND ein Gaming-Notebook kaufen (jeweils mit GTX 1080), weshalb das XMG U727 nur für wenige Nutzer wirklich Sinn macht. Spannend ist das Konzept jedoch allemal.

Auf den ersten Blick ist das Gehäuse identisch zum Vorgänger. Barebone-Produzent Clevo greift beim (nicht sehr stabilen) Deckel erneut auf Aluminium zurück, wohingegen die äußerst druckfeste Baseunit primär aus Kunststoff besteht. Bei genauerem Hinsehen entdeckt man jedoch einige Neuerungen im Vergleich zum alten Chassis. Während der Fingerabdruckscanner von den Maustasten auf das Touchpad gewandert ist (in unseren Augen etwas unglücklich), hat Clevo – wie wir später noch erläutern – auch die Anschlussausstattung und das Innenleben getunt. Akku Asus X53S .

Zum häufigen Transport ist das Desktop-Replacement völlig ungeeignet. Knapp 5,5 Kilogramm zwingen im Endeffekt an den Schreibtisch. Doch der 17-Zöller ist nicht nur ungemein schwer, sondern auch extrem groß. Mit einer Höhe von 4,7 Zentimetern gehört das XMG U727 zu den dicksten Laptops auf dem Markt. Allerdings kommen auch andere Gaming-Notebooks auf gut 5 Zentimeter. Sei es nun das MSI GT73VR oder das Asus G752VS, die jeweils nur eine Grafikkarte enthalten.

Wie man es von Clevo-Barebones kennt, hinterlässt das Gehäuse qualitativ einen ordentlichen bis guten Eindruck. Die Konkurrenz erreicht ein ähnliches Verarbeitungs-Level. Das Design ist trotz der Tastaturbeleuchtung und der Zierstreifen auf dem Deckel recht dezent. Wer es knalliger und extrovertierter mag, sollte sich ein Gerät von Asus, Alienware oder MSI kaufen.

Nachbessern könnte Clevo bei der Deckel-und Scharnier-Konstruktion. Einerseits führen Untergrunderschütterungen zum Wippen des Displays. Andererseits erzeugt das Cover beim Verwinden unschöne und billig wirkende Geräusche. Ansonsten erfüllt das Chassis unsere Erwartungen. Achtung: Der 17-Zoll-Giigant wird mit zwei jeweils 1.250 Gramm schweren 330-Watt-Netzteilen ausgeliefert, die man per Power-Converter-Box zusammenstecken muss (siehe Foto-Galerie) – sehr unkomfortabel und platzraubend für ein Notebook.

Obwohl bereits der Vorgänger sehr üppig ausgestattet war, legt Clevo beim neuen Barebone noch einen drauf. Größtes Highlight ist die Menge der USB-Ports. Statt 6 gibt es jetzt ganze 7. Zwei davon sind nach dem 3.1-Gen2-Typ-C-Standard gehalten und unterstützen neben USB auch Thunderbolt und DisplayPort. Entsprechende Monitore lassen sich auch direkt über die beiden Mini-DisplayPorts oder den HDMI-2.0-Ausgang anschließen. Da der Hersteller auf modernste Techniken vertraut, ist überall eine 4K-Ausgabe mit 60 oder noch mehr Hz möglich.

Besitzer einer Surround-Anlage (vier Audio-Buchsen) und Netzwerk-Fetischisten (zwei RJ45-Gigabit-LAN-Ports) dürfen sich ebenfalls freuen. Abgerundet wird das Paket von einem Cardreader und einer Öffnung für Kensington Lock. Auf ein optisches Laufwerk müssen Käufer derweil verzichten.

Der eingebaute Kartenleser beherrscht die Formate SD, Mini SD, SDHC, SDXC, MMC und RSMMC. Die Performance mit unserer Referenz-Karte von Toshiba erwies sich als sehr gut. Knapp 200 MB/Sek beim sequentiellen Lesen und 158 MB/Sek beim Übertragen eines rund 1 GB großen Foto-Ordners zeigen der Konkurrenz, wo der sprichwörtliche Hammer hängt. Selbst das 18-zöllige SLI-Monster MSI GT80S 6QF kann hier nicht ganz mithalten. Die meisten Gaming-Notebooks (z. B. das Asus G752VS) schaffen höchstens 100 MB/Sek.

Je nach Konfiguration wird entweder ein Funkmodul von Intel oder von Qualcomm Atheros verwendet. Unser Gerät war mit dem Killer Wireless-AC 1535 bestückt, das 20 Euro Aufpreis kostet und WLAN 802.11 b/g/n/ac sowie Bluetooth 4.1 bietet. Bei der Sendeleistung gab es keine Auffälligkeiten. 593 MB/Sek sind das beste Ergebnis, das wir bisher ermitteln konnten. Die Empfangsleistung fiel hingegen sehr durchwachsen aus. So schwankte das XMG U727 im Server-Test zwischen 60 und 600 MB/Sek, ohne sich auf eine konstante Zahl einzupendeln. Die in der Tabelle aufgeführten 361 MBit/s entsprechen dem höchsten Durchschnittswert aus mehreren Versuchen (Best-Case-Szenario). Akku Asus X52F .

Das Zubehör des Testgeräts (Vorserie) dürfte sich nicht 1:1 dem finalen Produkt decken. In der Packung konnten wir einen XMG-Aufkleber, ein Reinigungstuch, eine Recovery-DVD, eine Treiber-DVD, eine Wärmeleitpaste und zwei Abdeckungen für 2,5-Zoll-Laufwerke vorfinden.

Mithin am meisten Respekt gebührt Clevo für die kundenfreundliche Wartung. Zwar muss man zum Erreichen der Hardware den kompletten Gehäuseboden abschrauben und von vorne nach hinten aus der Verankerung hebeln (was etwas Geschick und Kraft erfordert). Die Mühe lohnt sich allerdings, denn unter der Haube wartet ein gigantisches Kühlsystem, das sich aus drei Lüftern, acht Heatpipes und mehreren Metallflächen zusammensetzt, welche die CPU, die GPUs und die Gehäuserückseite verdecken bzw. in Beschlag nehmen. Leider ist die Kühlkonstruktion derart monströs, dass ein Austausch des Prozessors (Sockel 1151) und der Grafikkarten (MXM-Technik) viel Zeit kosten würde und Laien tendenziell überfordert.

Einfacher sieht es mit dem Akku, den primären RAM-Bänken und den 2,5-Zoll-Schächten aus. Letztere verbergen sich unter den Pascal-Chips, so dass man bei Upgrades auf das Einrastgeräusch und die Position der Halterung vertrauen muss. Wer den Arbeitsspeicher auf drei bis vier Module erweitern oder die m.2-Slots erreichen will, muss zwangsläufig die Tastatur entfernen. Auf dem Mainboard gibt es hierfür eine mit K/B gekennzeichnete Schraube. Nachdem diese gelöst wurde, lässt sich das Keyboard mithilfe eines spitzen Gegenstands, welcher in das Loch gedrückt wird, herausheben (Vorsicht Kabel!).

Als Dreh- und Angelpunkt der Software-Installation erweist sich das Control Center. Der Name ist dabei Programm. Neben einer Lüftersteuerung (wir nutzten das Auto-Setting) sind auch eine CPU- und eine GPU-Übertaktung an Bord, die zum Experimentieren einladen. Weitere Features können Sie den Screenshots entnehmen.

Die Grund-Garantie beträgt 24 Monate inklusive 6 Monaten Schnell-Reparatur. Maximal sind drei Jahre (+360 Euro) mit einer Schnell-Reparatur über den gesamten Zeitraum (+60 Euro) möglich.

Das Keyboard dürfte vom XMG U726 übernommen worden sein. Entgegen dem aktuellen Trend ist keine Chiclet-, sondern eine konventionelle Tastatur mit dicht gedrängten, jedoch umso größeren Tasten verbaut (~18 x 18 mm). Abstriche müssen Käufer nur bei der schmaleren F-Reihe machen. Der dedizierte Nummernblock wurde mehr als ausreichend dimensioniert. Sofern man kein Problem mit der Anordnung der Richtungspfeile hat (diese ragen in den Hauptblock und das Ziffernfeld hinein), weiß auch das Layout zu gefallen. Alle wichtigen Tasten befinden sich an der üblichen Stelle, was Vielschreibern entgegenkommt. Bei MSI Notebooks dauert es deutlich länger, bis man sich an das Layout gewöhnt.

Über die Software Flexikey, welche unter anderem die Erstellung von Makros erlaubt, lässt sich die integrierte 3-Zonen-Beleuchtung anpassen (es gibt diverse Farben und Modi). Trotz Mehrstufen-System könnte das Licht allerdings noch einen Tick intensiver sein. Tagsüber erkennt man es jedenfalls kaum. Das Tippverhalten würden wir als ordentlich bezeichnen, wobei der Anschlag zur Mitte hin (wohl konstruktionsbedingt) etwas schwammiger wird. Dafür ist das Tippgeräusch recht dezent.

Im Zuge der Verschiebung des Fingerabdruckscanners wurde das Touchpad leicht überarbeitet. So wird die 10,8 x 6,2 Zentimeter große Oberfläche im linken oberen Eck jetzt durch eine Vertiefung unterbrochen, welche uns in der Praxis hin und wieder gestört hat (alleine schon visuell). Ansonsten erinnert die Bedienung sehr stark an das XMG U726. Aufgrund des glatten Finishs verfügt das Touchpad über brauchbare Gleiteigenschaften. Die Präzision ist ebenfalls nicht von schlechten Eltern. Akku Asus K53E .

Multi-Touch steht natürlich auch auf dem Programm. Mit zwei Fingern lassen sich Inhalte komfortabel zoomen und scrollen. Letztere Funktion war im Test etwas störrisch. Gamer dürfen derweil über die Tatsache jubeln, dass das Touchpad leicht nach rechts versetzt ist, also nicht bündig unter der Leertaste liegt. Dank der üppigen Handballenauflage und der relativ weit oben angebrachten Tastatur gestalten sich Spiele-Sessions sehr angenehm. Mit einem flacheren Chassis wäre die Ergonomie allerdings noch besser.

Das 4K-Display kennen und lieben wir bereits vom Vorgänger. Beim AU Optronics B173ZAN01.0 handelt es sich um ein 17,3-zölliges AHVA-Modell, das – wenn es nach dem Acer Predator 17 G9-793 geht – inzwischen mit Nvidias G-Sync zertifiziert ist (verhindert Tearing und sorgt für ein runderes Bild), im Testgerät aber noch durch Abwesenheit glänzte.

Analog zum XMG U726 können die gemessen Werte größtenteils überzeugen. Angefangen bei der Leuchtkraft, die mit durchschnittlich 328 cd/m² auch für Outdoor-Einsätze im (Halb-)Schatten genügt. Ein Schwarzwert von 0,32 cd/m² ist für IPS-Verhältnisse ebenfalls prima, dunkle Szenen in Spielen und Filmen driften nicht allzu sehr ins gräuliche ab. Umgerechnet klettert der Kontrast auf über 1.100:1, was noch mehr Lob verdient. Nerviges Clouding respektive Screen-Bleeding ließ sich – im Gegensatz zu vielen anderen Geräten (auch aus dem Hause Clevo) – nicht feststellen, wenngleich die Ausleuchtung auf dem Papier mit 87 % nur mittelprächtig ist.

Das Wort prächtig passt speziell zum Farbraum. Mit 100 % sRGB und 88 % AdobeRGB sprintet das AU B173ZAN01.0 locker an allen Kontrahenten vorbei. Die meisten Notebook-Panels schaffen höchstens eine AdobeRGB-Abdeckung von 60 %. Allerdings werden die extrem kräftigen und gesättigten Farben nicht jedermanns Sache sein. Im Auslieferungszustand ist das Bild schon recht naturgetreu. Bei den erweiterten Farbtests mit der Sofware CalMan ging kein Wert über die rote Linie. Top: Durch eine Kalibrierung lassen sich die DeltaE-2000-Werte der Graustufen und der Farbgenauigkeit auf unter 1,0 drücken.
Um die Blickwinkel muss man sich ebenfalls keine Sorgen machen. IPS-Displays sind nicht umsonst für ihre Blickwinkeltreue berühmt. Abweichungen treten nur von sehr schräg oben bzw. unten auf. Die Bildwiederholfrequenz beläuft sich übrigens auf 60 Hz.

Keine Kompromisse: So könnte man das Leistungs-Konzept in einem Spruch zusammenfassen. Schenker verwendet ausschließlich Komponenten, die einem vollwertigen Desktop-PC das Wasser reichen. Sei es nun der Prozessor, die Grafikpower oder die Menge der Festplatten. Als Arbeitsspeicher diente unserem Testgerät DDR4-2.400-RAM von Apacer, das für Spieler ausgelegt und besonders gut übertaktbar sein will. Im Konfigurator fehlt eine passende Option noch.
Während andere Hersteller wie Asus (G752VS, G800VI, GX800VH) und MSI (GT73VR) ihre CPU ab Werk übertakten, trumpft das XMG U727 mit einem originalen Desktop-Prozessor auf. Diese Entscheidung hat sowohl Vor- als auch Nachteile. Aufgrund der viel höheren TDP müssen Desktop-Chips einerseits besser gekühlt werden als ihre mobilen Geschwister. Akku Asus ZenBook UX31A .

Der verbaute Core i7-6700 gehört mit 65 Watt eh noch zu den sparsameren Varianten. Die Topmodelle Core i5-6600K und Core i7-6700K sind mit 91 Watt spezifiziert, was dem doppelten Wert eines typischen Notebook-Quad-Cores von Intel entspricht (45 Watt). Ein weiterer Minuspunkt ist der happige Stromverbrauch. Ohne Netzteil kommt das XMG U727 nicht sehr weit.

Für eine Desktop-Version sprechen hingegen das Sockel-Prinzip und der höhere Grundtakt. Mit 3,4 GHz zieht der Core i7-6700 locker am Core i7-6700HQ (Standard: 2,6 GHz) und dem Core i7-6820HK (Standard: 2,7 GHz) vorbei. Wenn man allerdings den Turbo Boost, also die automatische Übertaktung, miteinfließen lässt, sind die Unterschiede kleiner. Maximal 4,0 GHz werden vom Core i7-6820HK um 400 MHz und vom Core i7-6700HQ um 500 MHz unterboten. Die in der Tabelle angeführten Vergleichs-Notebooks enthalten alle ein Factory-OC, so dass der Desktop-Vorsprung verpufft.

Die System-Performance fiel etwas schwächer als erwartet aus. Trotz High-End-Technik und PCIe-SSD reichte es im PCMark 7 nur für einen Gesamtscore von 6.605 Punkten. Dieses Ergebnis ist zwar immer noch sehr gut, manche Konkurrenten knacken jedoch die 7.000er-Marke. Auch der direkte Vorgänger, das XMG U726, kann sich um mehrere Prozent absetzen. Als Ursache vermuten wir das Solid State Drive oder dessen Firmware. So gab der AS SSD Benchmark viel zu niedrige Schreibwerte aus. Dass die Samsung 950 Pro einiges auf dem Kasten hat und zu den schnellsten m.2-Modulen der Welt gehört, sieht man anhand des CrystalDiskMark.
Um sequentiell über 1.000 MB/Sek zu erreichen, musste man in der Vergangenheit zwei Solid State Drives zu einem RAID-0-Verbund kombinieren. Dank PCI-Express ist dieser Schritt heute nicht mehr nötig. Die 512-GB-Version der Samsung 950 Pro schafft beim sequentiellen Lesen sogar mehr als 2.000 MB/Sek. Um kompakte Dateien im 4K-Bereich kümmert sich das NVMe-Modell auch vergleichsweise schnell. Die Samsung SM951 des XMG U726 ist in der Summe rund 15 % langsamer. Das Toshiba-Drive des Asus G752VS kann bei den meisten Tests ebenfalls nicht mithalten. Die RAID-Gespanne des MSI GT73VR und GT80S arbeiten derweil ca. 20 bis 30 % flotter.

In der Praxis sollte man jedoch keine Unterschiede merken. Egal, ob Bootvorgang, Ladezeiten oder Programmstarts: Hauptsache, es steckt ein einigermaßen aktuelles Solid State Drive unter der Haube. Für Leute mit speziellen Anforderungsprofilen können sich besonders starke Lösungen allerdings durchaus lohnen. Damit uns ja nicht der Speicherplatz ausgeht, spendierte Schenker dem Testmodell noch zwei jeweils 2.000 GB große Festplatten im RAID 0 (Samsung Spinpoint M9T). Maximal 270 MB/Sek sind für HDD-Verhältnisse hervorragend.
Noch herausragender als die Leistung des Massenspeichers ist die Performance der beiden Grafikchips. Obwohl bereits eine GeForce GTX 1080 fast jeden Titel mit 3.840 x 2.160 Pixeln und hohen bis maximalen Settings flüssig stemmen kann, enthält das XMG U727 ein sehr kostspieliges SLI-System.

Über den Sinn und Unsinn einer solchen Investition lässt sich streiten. Gegen eine Dual-GPU-Konfiguration sprechen abseits der Kosten auch der Stromverbrauch, die Hitzeentwicklung, der Geräuschpegel und andere Schwächen wie Mikroruckler und Treiberabhängigkeit. Wenn ein Titel keine zweite Grafikkarte unterstützt oder noch kein Profil im GPU-Treiber existiert, bleibt die Performance auf dem Level eines Single-Chip-Systems. Im schlimmsten Fall ist die Framerate sogar schlechter als mit einer einzelnen GTX 1080. Für unseren Benchmark-Parcours haben wir nur Spiele gewählt, welche bekanntermaßen von SLI profitieren.

Synthetische Grafiktests wie die 2013er-Version des 3DMark, die extra für Dual-GPU optimiert sind, zeigen ein etwas verzerrtes Bild. Hier rauscht das XMG U727 knapp 130-140 % an einem Notebook mit GeForce GTX 1070 und mehr als 200 % an einem Laptop mit GeForce GTX 980 vorbei. Ein SLI-Verbund des alten Spitzenreiters wird ca. 70-80 % abgehängt. Im Gaming-Alltag schrumpft der Vorsprung deutlich, weshalb man sich den Kauf genau überlegen sollte.
Was andere Geräte in die Knie zwingt, ist für das XMG U727 nur eine Fingerübung: Selbst mit hohen Details laufen 3.840 x 2.160 Pixel meist ruckelfrei. Auch anspruchsvolle Technikpralinen wie Rise of the Tomb Raider, The Division und Mirror's Edge Catalyst beschleunigt der SLI-Verbund mit über 60 fps. Rechnet man alle getesteten Spiele zusammen (UHD-Setting), heißt es +130 % gegen eine GeForce GTX 980, +100 % gegen eine GeForce GTX 1070 und +50 % gegen eine GeForce GTX 1080. Zwei GTX-980-Chips fallen rund 20 % zurück.

Ähnlich kräftige Alternativen gibt es derzeit kaum. Einzig das Asus GX800VH und das MSI GT83VR, die ebenfalls mit einem GTX-1080-Duo erhältlich sein werden, dürften dem XMG U727 Paroli bieten. Als GPU-Treiber installierten wir die zum Testzeitpunkt neueste Version 372.70 von der Nvidia-Homepage. Akku Asus N56Vm .
Allein die Geräuschemissionen schrecken viele Nutzer vor SLI-Geräten ab. Dank des wuchtigen Kühlsystems ist das XMG U727 zum Glück nicht viel lauter als normale Single-Chip-Notebooks. Zwischen 40 und 44 dB im 3DMark 06 und bis zu 53 dB unter Volllast sind zwar deutlich hörbar und für empfindliche Gamer ohne Headset grenzwertig, andere High-End-Laptops wie das MSI GT72VR (GTX 1070) oder das Alienware 17 R3 (GTX 980M) erreichen jedoch ähnliche Werte – und das bei einer weitaus schlechteren Leistung. Im Vergleich zum 18-Zoll-Boliden von MSI, dem GT80S 6QF mit GeForce GTX 980 SLI, das 51 bis 60 dB laut wird, schlägt sich das XMG U727 wacker.

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Le 7 septembre 2016, 06:19 dans Humeurs 0

Nachdem Nvidias Pascal-Architektur ihr Desktop-Debüt schon vor einigen Wochen gefeiert hat, kommt die energieeffiziente 16-nm-Technik nun auch ins Notebook. Als erster Hersteller konnte uns Asus mit dem Topmodell, der GeForce GTX 1080 versorgen. Manege frei für den 18-Zoll-Jet G800VI.
Wer eine Gaming-Plattform mit möglichst viel Bildfläche und Leistung sucht, ist bei Asus genau an der richtigen Adresse. Neben dem SLI-Notebook GX800, das auf eine Wasserkühlung setzt, wird der Hersteller im Zuge von Nvidias Pascal-Launch auch ein 18-zölliges Single-Chip-Gerät veröffentlichen, welches ohne Hydro Overclocking Station auskommt und eine Alternative zum erfolgreichen G752 darstellt.

Um den hohen Verkaufspreis zu rechtfertigen, packt Asus beim G800 jede Menge Technik unter die Haube. Maximal 64 GByte DDR4-RAM und bis zu drei PCIe/NVMe-SSDs im RAID 0 sind ebenso üppig wie ein UHD-Display mit 3.840 x 2.160 Pixeln. Abgerundet wird das Paket von einem Core i7-6820HK mit Factory-OC (dazu gleich mehr) und der aktuell stärksten Notebook-GPU. Die GeForce GTX 1080 soll ihrem Desktop-Pendant in nichts nachstehen und unter optimalen Bedingungen eine identische Leistung erreichen. Ob diese Aussage zutrifft, klären wir im Laufe des Artikels.
Zum Gehäuse, den Eingabegeräten, der Ausstattung, den Emissionen und dem Energieverbrauch können wir leider noch nicht viel sagen, da es sich beim Testgerät um einen Prototypen handelt, welcher auf das Chassis des GX800 zurückgreift (inklusive dessen Wasserkühlungs-Bauteilen). Entsprechend sind die abgebildeten Fotos nicht repräsentativ für das finale Produkt. Hinsichtlich der Performance und der Komponenten dürfte unser Presample – mit Ausnahme des Displaytyps – schon recht aussagekräftig sein. Asus möchte zum Verkaufsstart im Herbst 2016 jedenfalls eine ähnliche Leistung erzielen.
Wie beim 5,7 Kilogramm schweren 18-Zoll-Bruder GX800 sticht nach dem ersten Bootvorgang vor allem das Gaming Center ins Auge, das mit einem komplett frischen Design aufwartet. Hier lassen sich über »Zusatz-Apps« nicht nur der dedizierte Makro-Bereich, sondern auch die Tastatur-Beleuchtung und das Lüfterverhalten konfigurieren. Akku HP ProBook 4510s .

Wichtigstes Element ist jedoch die Option Turbo Gear, welche die Taktraten von CPU respektive GPU steuert und mehrere Modi bietet. »Extreme« sorgt dabei für besonders hohe Taktraten. Während der Core i7-6820HK auf bis zu 3,9 GHz beschleunigt wird (Standard: 2,7-3,6 GHz), sind dem Videospeicher der GeForce GTX 1080 maximal 5.200 MHz vergönnt (Standard: 5.000 MHz). Der Kern des DirectX-12-Chips läuft auf dem Papier mit 1.682 bis 1.784 statt 1.632 bis 1.734 MHz – umgerechnet +50 MHz.

Allerdings wurde die Pascal-Architektur so konzipiert, dass – je nach Kühlfähigkeit des Systems – erst später Schluss ist. Laut dem Render-Test des Tools GPU-Z erreicht die GTX 1080 fast 1.900 MHz. Zwar pendelt sich der Kern in der Praxis eher auf 1.800 MHz ein (kurzer Check mit dem Unigine Heaven 4.0 Benchmark), im Vergleich zur Maxwell-Generation sind die Werte dennoch klasse. Das ehemalige Topmodell, die GeForce GTX 980, muss sich zum Beispiel mit knapp 1.200 MHz begnügen.
Um Ihnen einen kleinen Ausblick auf die potenzielle Hardware des G800 zu geben, finden Sie nachfolgend mehrere System-Screenshots (CPU, Arbeitsspeicher, Massenspeicher, …).
Im Gegensatz zu den meisten Herstellern verwendet Asus für sein High-End-Notebook keinen Core i7-6700HQ mit 2,6-3,5 GHz Takt und 6 MByte L3-Cache, sondern den teureren Skylake-Bruder Core i7-6820HK, der ganze 8 MByte L3-Cache sowie einen freien Multiplikator enthält und 100 MHz schneller rechnet. Die TDP beläuft sich jeweils auf 45 Watt, der integrierte Grafikchip hört auf die Bezeichnung HD Graphics 530. Weil das G800 keine Optimus-Technik unterstützt, ist allerdings immer die GeForce GTX 1080 aktiv, was einerseits Fehlerquellen bei der GPU-Nutzung minimiert, andererseits jedoch den Stromverbrauch erhöht.
Im Extreme-Modus übertaktet sich der Core i7-6820HK – wie bereits angesprochen – auf maximal 3,9 GHz, wobei wir in Multi-Core-Szenarien nur 3,2 GHz ermittelten (könnte am Prototypen-Status liegen).
Nichtsdestotrotz macht das G800 bei CPU-Tests eine sehr gute Figur. Sowohl im Cinebench R11.5 als auch im Cinebench R15 ordnet sich der 18-Zöller vor dem 6820HK-Kontrahenten MSI GT72S ein. Die mit einem Core i7-6700HQ bestückten 17-Zoll-Notebooks Alienware 17 R3 und Asus G752VY werden ebenfalls übertrumpft. Der Desktop-Prozessor des Schenker XMG U726 geht derweil mehrere Prozent in Führung. Akku HP ProBook 4515s .
Besonders toll schneidet das G800 bei der Systemleistung ab. 7.826 Punkte im PCMark 7 sind ein hervorragendes Ergebnis, das die anderen Vergleichs-Geräte alt aussehen lässt (Rückstand: 8 bis 24 %).
Die hohen System-Scores hängen vor allem mit dem Massenspeicher zusammen. Asus verpasste unserem Gerät gleich zwei PCIe-SSDs mit jeweils 500 GByte Kapazität, die im RAID-0-Modus liefen. So überrascht es auch nicht, dass der 18-Zöller beim sequentiellen Test des CrystalDiskMark Top-Werte erreicht. Über 3.000 MB/Sek beim Lesen und 2.000 MB/Sek beim Schreiben waren vor ein paar Jahren Zukunftsmusik. Klassische SATA-III-SSDs limitieren ab rund 500-550 MB/Sek. Subjektiv reagiert das G800 blitzschnell, seien es nun Programmstarts, Ladezeiten, Datentransfers oder Bootvorgänge.
Hauptattraktion ist unserer Meinung nach die GeForce GTX 1080. Wie sein Desktop-Zwilling kann das im 16-nm-Prozess hergestellte DirectX-12-Modell mit 2.560 Shader-Einheiten und einem 8 GByte großen Videospeicher auftrumpfen, der anders als bei der GTX 1070 (2.048 Shader @Laptop) nicht aus GDDR5, sondern GDDR5X besteht. Das Interface bleibt mit 256 Bit ebenfalls unangetastet.
Minimale Abweichungen entdecken wir beim Takt. Während die Founders Edition der Desktop-GTX-1080 mit 1.607 bis 1.733 MHz spezifiziert ist, hat sich Asus beim G800 – wenn man das Factory-OC ausklammert – für 1.632 bis 1.734 MHz entschieden.
Ansonsten nehmen sich die Geschwister kaum etwas, was auch unsere Benchmarks untermauern. Im Fire-Strike-Test des 3DMark sprintet die mobile GTX 1080 mit einem GPU-Score von 21.501 zu 21.154 Punkten sogar 2 % an der Desktop-Variante vorbei. Eine Notebook-GTX-1070 wird 26 % geschlagen, der Vorsprung zur GTX 980 beträgt 65 % – und das, obwohl der Spitzenreiter aus Nvidias Maxwell-Generation nur 20 % weniger CUDA Cores besitzt. Noch größer fällt der Unterschied zur extrem beliebten GTX 980M aus. Letztere wird im Fire-Strike-Test über 100 % abgehängt. Bei anderen 3DMark-Versionen sind die Abstände ähnlich.
Bevor wir die Gaming-Leistung analysieren noch ein kurzes Wort zum verwendeten Treiber. Auf dem Testgerät war bei der Auslieferung die ForceWare 368.91 installiert, welche für alle synthetischen Benchmarks und Origin- sowie Uplay-Games herhalten musste. Kurz vor Abschluss der Messungen brachte Nvidia mit der ForceWare 372.53 ein Update heraus, das als Grundlage für alle Steam-Games diente. Ein Gegentest mit dem 3DMark 13 und dem Unigine Heaven 4.0 Benchmark zeigte keine Performance-Verbesserung, weshalb der Treiber-Wechsel kaum eine Rolle spielen dürfte. Akku Dell Studio 1745 .
Doch zurück zum Thema: Wie erwartet mischt die GeForce GTX 1080 das bisherige Ranking ordentlich durch und ergattert den Titel »stärkte Notebook-GPU«. 1.920 x 1.080 Pixel unterfordern den High-End-Chip meist, erst ab 3K- oder 4K-Auflösungen wird es interessant. Doch selbst hier hat das 16-nm-Modell fast immer genug Reserven. Auch anspruchsvolle Zeitgenossen wie The Witcher 3, Call of Duty Black Ops 3 oder The Division laufen mit hohen Details und 3.840 x 2.160 Bildpunkten recht flüssig. Dieses Performance-Level bleibt den Mitgliedern der Maxwell-Generation verwehrt. Sogar die GTX 980 bricht in unserem 4K-Setting häufig unter 35 fps ein.
Umso spannender, wie sich die GTX 1080 auf die Kosten auswirkt. Da Hauptkonkurrent AMD keine echten Alternativen hat, kann Nvidia den Preis nahezu frei diktieren. Die GTX 1070 und die GTX 1060 werden sich jedenfalls besser verkaufen. Technisch erscheint uns Pascal ausgereift. Unabhängig von der Treiber-Version hatten wir kaum Abstürze, Grafikfehler oder sonstige Bugs. Lediglich Assassin's Creed Syndicate wollte partout nicht auf der gesamten Bildfläche laufen (kein Fullscreen). Mehr zur Pascal-Architektur erfahren Sie in unserem Sonderartikel.
Aufgrund des sehr frühen Status verzichten wir zum jetzigen Zeitpunkt auf eine Beurteilung des G800, sondern widmen uns primär dem Leistungsaspekt. Mit der GeForce GTX 1080 präsentiert Nvidia eine extrem potente Notebook-GPU, die ihrem Desktop-Kollegen technisch das Wasser reicht und – das passende Kühlsystem vorausgesetzt – eine vergleichbare Performance abliefert.

Besitzer der letzten Grafikkarten-Generation werden sehr neidisch auf die Benchmark-Ergebnisse blicken. Maxwell hat über alle Tests hinweg keine Chance gegen Pascal. So rechnet die GTX 1080 knapp 50 % flotter als eine GTX 980 und mehr als doppelt so schnell wie eine GTX 980M. Dank der 16-nm-Architekur (ehemals 28 nm) erhöhen sich die Abwärme und der Stromverbrauch nicht zwangsläufig. Das MSI GT62VR mit GTX 1070 zeigt eindrucksvoll, dass Pascal sehr effizient ist. Akku Dell Studio 1747 .

Darüber hinaus gehört die GeForce GTX 1080 zu den wenigen Laptop-Modellen, die wir als 4K-tauglich bezeichnen würden. 1.920 x 1.080 Pixel sind für den Luxus-Chip kein Problem. Alle 31 getesteten Games kletterten selbst mit maximalen Details und mehrfachem Anti-Aliasing über 50 fps. Wer auch im UHD-Bereich nicht genug Frames haben kann, sollte ein Auge auf das SLI-Gespann des GX800 werfen.

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Le 4 septembre 2016, 08:38 dans Humeurs 0

Gerade erst im Mai hatten wir das Pedator 17 G9-792 mit GTX 980M im Test, schon steht der weitgehend identische Nachfolger mit der brandneuen GTX 1070 in den Startlöchern. Der wuchtige Bolide begeistert erneut durch zahlreiche Besonderheiten wie den zusätzlichen FrostCore-Lüfter. Ist das Predator 17 dadurch cooler als die Konkurrenz?
Mit dem Predator 17 G9-793 geht Acers 17-Zoll-High-End-Gaming-Serie in die dritte Runde. Die erste, im Februar dieses Jahres getestete Iteration Predator 17 G9-791 wies noch einige Schwächen auf, denen sich der Hersteller beim direkten Nachfolger Predator 17 G9-792 erfolgreich angenommen hat. So wurde beispielsweise die Turbo-Ausnutzung verbessert und die Geräuschentwicklung reduziert. Geblieben sind Kritikpunkte wie das voluminöse Gehäuse, das GPU-Throttling in Extremsituationen und die eingeschränkten Wartungsmöglichkeiten.

Die Vorgängerreihe war mit zahlreichen Varianten bei den Händlern vertreten, was auch für die neue Serie gilt. Wie die meisten bisherigen Modelle des 17er-Predators setzt unser Testsample mit der exakten Bezeichnung G9-793-77LG auf Intels Skylake-Vierkerner Core i7-6700HQ, der hier von 32 GB RAM flankiert wird. Weiter geht es mit der GeForce GTX 1070, die über 8 GB GDDR5-VRAM verfügt. Uns liegt eine 4K-Variante vor, deren IPS-Bildschirm mit 3.840 x 2.160 Pixeln auflöst. Die üppige Anschlussausstattung mit Thunderbolt 3 über USB 3.1 Typ C hat sich zum Glück nicht verändert. An Bord sind auch wieder ein Killer-WLAN-Modul, die für Gamer angepasste Tastatur mit bunter Beleuchtung und einigen (programmierbaren) Sondertasten sowie viele nützliche Tools wie der bekannte Dust Defender.
Wie schon erwähnt, gleicht das Gehäuse denen der Vorgänger sehr. Der einzige wirklich augenfällige Unterschied besteht bei den hinteren Lüftungsgittern, die jetzt etwas verspielter ausfallen. Wir orientieren uns daher an den Ausführungen im Test des G9-791.

Das bemängelte Gewicht hat sogar noch etwas zugenommen und beläuft sich jetzt auf stolze 4,23 kg (selbst gewogen), und auch bei der ungewöhnlich großen Tiefe ist es geblieben. Im Gegensatz zu anderen Konkurrenten in diesem Segment ignoriert Acer Mobilitätsaspekte komplett. Da High-End-Gaming-Notebooks über 15-Zoll ohnehin zu groß für einen häufigeren Transport sind und im Akkubetrieb gerne massiv weniger leisten, finden wir das nur konsequent. Der Platz eines Predator ist auf dem Tisch, und so ist es auch konstruiert.

Hersteller von Office- und Business-Laptops setzen oft auf mehr oder weniger uniforme Gehäuse und geizen mit optischen Akzenten. Genau das Gegenteil macht Acer bei den Predator-Notebooks. Wo man auch hinschaut, überall finden sich rot beleuchtete Verzierungen wie die beiden das Predator-Logo flankierenden Zierstreifen auf dem Deckel oder der extravagante, dreieckige Powerbutton über dem Keyboard. Auch sämtliche Lüftungs- und Lautsprecher-Gitter sind rot oder rot eingefasst. Das kantige, futuristische Design dürfte vor allem jugendliche Männer ansprechen und könnte auf manche Betrachter etwas aufdringlich wirken. Dazu tragen auch die bunt beleuchteten Tasten ihren Teil bei.Akku Toshiba PA3817U-1BRS .

Der solide Eindruck, den das Gehäuse der Vorgänger hinterlassen hat, bestätigt sich auch beim Neuling. Eindrücken konnten wir die sehr stabile und einwandfrei verarbeitete Base trotz einigen Kraftaufwands auch in der Tastaturmitte kaum. Die Geräusche beim Verwinden des nicht sehr steifen, dafür aber auch nicht besonders druckempfindlichen Deckels sind geblieben. Dank straffer Scharniere wippt das Display bei ruckartigen Bewegungen fast überhaupt nicht nach, lässt sich aber trotzdem noch problemlos mit einer Hand öffnen. Für viel Grip sorgen die gummierten Oberflächen, die jedoch schnell Fingerabdrücke annehmen und nicht einfach zu reinigen sind. 
Während Breite, Bauhöhe und auch das hohe Gewicht von 4,2 kg für ein Gaming-Notebook nicht ungewöhnlich sind, fällt die Tiefe mit 322 mm aus dem Rahmen. Das Asus G752VS ist sogar noch tiefer und dabei auch breiter, dicker und rund 300 g schwerer. Die anderen Mitbewerber im Test wiegen alle weniger und weisen eine um rund 3 cm geringere Tiefe auf.
Sowohl bei der Auswahl der Schnittstellen als auch deren Anordnung am Gehäuse ist alles beim Alten geblieben. Da kann man nicht meckern: Neben 4 x USB 3.0 wartet das Acer noch mit einem USB-Typ-C-Port auf, hinter dem sich eine vollwertige Thunderbolt-3-Schnittstelle verbirgt und der daher auch als DisplayPort und für USB 3.1 Gen2 genutzt werden kann. Die entsprechenden Adapter liegen natürlich nicht bei. Zusätzlich finden externe Bildschirme über einen HDMI-Port Anschluss. Gigabit-Kabel-LAN ist bei einem Gamer fast unverzichtbar. Erwähnenswert sind sicher noch die althergebrachten und getrennten Audio-Ports. In Sachen Positionierung gibt sich der Hersteller keine Blöße und bringt alles im hinteren Bereich der Seitenflächen unter - besser geht es kaum.
Wie am Diagramm unten zu sehen, ordnet sich die Leistung des Cardreaders im großen mittelschnellen Bereich mit Transferraten von 70 bis 90 MB/s ein. Die potenzielle Performance unserer Referenzkarte Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II reizen aber nicht einmal die rasanten und bis zu doppelt so fixen Kollegen im Schenker XMG U716 und MSI GT72VR ganz aus.
Drahtlos findet der 17-Zöller über das auf Gamer zugeschnittene WLAN-Modul Killer Wireless-AC 1535 Anschluss. Es beherrscht neben dem oft überlaufenen 2,4-GHz-Band auch das weniger frequentierte 5-GHz-Band sowie den darauf angewiesenen, schnellen Standard ac. Da zwei Antennen genutzt werden können (MIMO 2x2), liegt die theoretische Bruttodatenrate bei 867 MBit/s. Über den Killer Network Manager (Bild weiter unten) lassen sich zusätzliche Einstellungen vornehmen. Features und Besonderheiten des Moduls führt der Hersteller hier auf.

Bei einem Router-Abstand von einem Meter erreichte unser Acer beim Empfangen aufgrund großer Schwankungen im Schnitt nur 322 MBit/s und wird vom Intel Modul Wireless-AC 8260 (ac, MIMO 2x2) des Asus G752VS mit einem Vorsprung von 76 % an die Wand gespielt. Das ist nicht so recht nachvollziehbar, denn beim Senden schafft es 528 MBit/s und kann wiederum das etwas langsamere Asus auf die Plätze verweisen. Unter Umständen lässt sich das Problem (soweit es denn als solches empfunden wird) durch ein Treiberupdate beheben.
Neben dem obligatorischen Zubehör in Form des von 180 auf 230 Watt vergrößerten Netzteils, einer Kurzanleitung und Garantiehinweisen liegt noch der Zusatzlüfter FrostCore im Karton, der im Schacht für das (ebenfalls mitgelieferte) optische Laufwerk Platz findet und bei der Kühlung helfen soll. Akku Acer AS10D75 .

Keine Freunde macht sich Acer mit den für ein Gaming-Notebook bescheidenen Wartungsmöglichkeiten. Die mit zwei Schrauben gesicherte und einfach zu öffnende Wartungsklappe an der Unterseite ermöglicht dem Nutzer ausschließlich Zugriff auf die 2,5-Zoll-Festplatte, die M.2-SSD sowie die beiden leeren RAM-Bänke. Um die Lüfter und die restlichen Komponenten zu erreichen, ist eine vollständige Demontage unumgänglich.

Der Garantiezeitraum (Pick-Up & Return) des Predator 17 beläuft sich auf zwei Jahre. Die zusätzliche International Travellers Warranty ist auf ein Jahr begrenzt.
Acer versorgt den Gamer mit allerhand nützlichen Tools, deren Funktionen aus den Screenshots unten hervorgehen, und hält sich mit Bloatware konsequent zurück.
Augenscheinlich kommt wieder die gleiche Tastatur zum Einsatz wie bei bei den direkten Vorgängern. Das Chiclet-Keyboard verfügt über sechs links neben der eigentlichen Tastatur angesiedelte Sondertasten, von denen die unteren fünf eine durch jeweils eine eigene Farbe gekennzeichnete Gruppe bilden, die sich mit der P-Taste darüber umschalten lassen. In der werksseitigen Voreinstellung ist die rote Gruppe 1 vorbelegt mit: Always use discrete Graphics, Disable sticky keys, Maximum fan speed, Multimedia Mode und Game Bar. Außer für derartige Funktionen lässt sich die Leiste auch für Makros verwenden. In den jeweiligen Gruppen leuchten nur die Sondertasten, die belegt sind.

Im Gegensatz zu Asus und MSI verzichtet Acer auf einen verkleinerten Nummernblock, der beim Predator 17 entweder weiß oder gar nicht beleuchtet wird. Die Haupttastatur verfügt über drei Beleuchtungszonen, die sich auf verschiedene Farben einstellen, aber nicht dimmen lassen. Zwecks besserer Auffindbarkeit sind die Pfeiltasten etwas nach unten abgesetzt und ebenso wie die WASD-Tasten optisch hervorgehoben. Leider ist die oberste Tastenreihe mit Esc und den F-Buttons ebenso wie die entsprechenden Beschriftungen etwas mickrig ausgefallen. Aufgrund der Pfeiltasten-Anordnung musste die unterste Reihe verkürzt werden, sodass Tasten wie Strg nicht wie üblich vergrößert sind. Ansonsten ist eigentlich alles da anzutreffen, wo man es erwartet.

Die einzelnen Keys sind flach, rutschhemmend beschichtet, deutlich beschriftet und weisen ausreichende, wenn auch nicht eben üppige Abstände auf. Für unseren Geschmack hätte der gleichwohl gut spürbare Druckpunkt etwas knackiger ausfallen dürfen, während der nur leicht abgefederte Anschlag sowie die feste Tastaturmatte subjektiv überzeugen. Da die größeren Tasten teilweise etwas klappern, beschreiben wir Geräuschkulisse beim Tippen als mittellaut. Akku Lenovo G560 .

Acer setzt auf ein klassisches Touchpad mit rot leuchtender Umrandung und physisch abgesetzten Maustasten, das auch aus Sicht des aktuellen Testers etwas zu tief ins Gehäuse versenkt wurde. Die recht glatte, flächendeckend berührungsempfindliche Oberfläche bietet auch bei leicht feuchten Fingern einwandfreie Gleiteigenschaften, wirklich verschwitze Finger geraten aber gerne mal ins Stottern. Präzision und Ansprechverhalten sind nicht zu bemängeln, Drag & Drop per Doppeltipp klappt stets problemlos. Gesten lassen sich nur über Windows-Bordmittel konfigurieren.
Acer hat sich für ein höchstauflösendes, mattes IPS-Display mit 3.840 x 2.160 Pixeln (4K) entschieden, alternativ werden auch Varianten mit Full-HD auf den Markt kommen. Verteilt auf 17,3 Zoll ergeben die rund 8,3 Mio. Pixel (Full-HD: 2,1 Mio.) eine für Notebookverhältnisse sehr hohe Pixeldichte von 255 ppi. Wer da selbst aus nächster Nähe noch über eine pixelige Darstellung klagt, muss Adler in seiner Ahnenreihe haben. Die Bildschärfe fällt dementsprechend perfekt aus. Sollte unser Acer-Goliath sich tatsächlich mal ins Freie verirren, steht die sehr gute und für alle denkbaren Innenraum-Situationen locker ausreichende Durchschnittshelligkeit von 320 cd/m2 der ergonomischen Nutzung schon mal nicht im Wege. Genauso sieht es bei den fast gleich hellen Mitbewerbern aus.

In Sachen Ausleuchtung gibt es zumindest von den gemessenen 88 bis 90 % aller Testteilnehmer keine Auffälligkeiten zu berichten. Subjektiv gewinnt man leider einen gegenteiligen Eindruck. Schon lange hat der Tester kein derartig wolkiges Schwarzbild mehr gesehen. An den Rändern ist besonders auf der insgesamt heller wirkenden rechten Seite an diversen Stellen massives Screen Bleeding zu beobachten. Da die Darstellung sehr empfindlich auf geringste Verwindungen des Deckels reagiert, kann man vermuten, dass der Screen nicht sauber eingebaut wurde und dauerhaft unter mechanischer Spannung steht.
Von einem sattschwarzen Bild kann im Hinblick auf das ausgeprägte Screen Bleeding trotz des eigentlich sehr guten Schwarzwertes von nur 0,25 cd/m² nicht die Rede sein. Letztere erzeugen zusammen mit der hohen Leuchtkraft aber immerhin ein hervorragendes Kontrastverhältnis von 1.344:1. Verstecken muss sich in dieser Disziplin keines der Notebooks im Test (zwischen 800:1 und 1.100:1).

Weiter geht es mit positiven Nachrichten zur meist nur für (semi-)professionelle Bildbearbeiter wichtigen Farbraumabdeckung: So kann das G9-793 selbst den großen AdobeRGB-Farbraum zu 88 % darstellen (sRGB: 100 %), was im Feld sonst nur dem namensgleichen Panel im Schenker XMG U716 gelingt. Die Farbtreue kann nicht ganz mithalten, ideal sind DeltaE-Abweichungen von unter 3, sodass wir es im Auslieferungszustand mit einem leichten Farbstich in Richtung Rot-Braun zu tun hatten, der durch Kalibrierung und Profilierung verschwunden ist.
Dank mattem Screen und hoher Leuchtkraft konnten wir auch bei absichtlich ungünstiger Positionierung (rechtes Foto) mit gen Himmel gerichtetem Bildschirm immer noch fast alles erkennen. Auf dem linken Bild hatte der Tester einen Hauseingang im Rücken. Bei direkter Sonneneinstrahlung dürfte aber Schluss sein.
IPS-Displays gewährleisten gegenüber ihren TN-Kollegen eine erheblich bessere Blickwinkelstabilität, aber es gibt natürlich Unterschiede innerhalb der Klasse. Unser Predator glänzt mit fast unbeschränkter Bewegungsfreiheit bei weitestgehend stabiler Abbildungsleistung. Die Farben verändern sich auch bei sehr kleinen Einblickwinkeln kaum, und die nicht ganz vermeidbaren Helligkeits- und Kontrastverluste halten sich stets in engen Grenzen.Akku Acer Aspire 8943G .
Da wir die bei Gaming-Notebooks sehr verbreitete Vierkern-CPU Intel Core i7-6700HQ (Skylake, 2,6 - 3,5 GHz, Hyper-Threading, 45 Watt TDP) schon dutzendfach besprochen haben, verweisen wir an dieser Stelle auf unsere allgemeinen Ausführungen der Prozessor-Seite. Ganz kurz zur Performance: Die CPU ist für alle Anwendungen mehr als schnell genug. Laut Cinebench R15 (Multicore) gehört das Exemplar im Predator zwar nicht zu den schnellsten bisher gemessenen 6700ern, im Alienware 17 R3 ist der 14-nm-Chip aber auch nur 4 % flotter.
Der PCMark 8 konfrontierte uns mit erratischen, teilweise viel zu niedrigen und von Durchlauf zu Durchlauf stark abweichenden Scores. Hier sollte man nicht auf die Ergebnisse des Benchmarks vertrauen, sodass sich auch eine Analyse verbietet. Subjektiv lief alles wie geschmiert; weder ausuferndes Multitasking noch fordernde Software konnten die stets flüssige Bedienung mit rasanten Ladezeiten aus dem Tritt bringen.
Ursache für die seltsamen PCMark-8-Scores könnte die ebenfalls merkwürdig uneinheitliche Leistung der 256 GByte großen Toshiba-SSD im CrystalDiskMark 3.0 sein. Stützt man sich auf den konstanteren AS SSD Benchmark, erreicht das NVMe-Drive einen gigantischen sequenziellen Lesedurchsatz von mehr als 2.000 MB/s, was sich beim Laden und Übertragen großer (Spiel-)Dateien äußert. Sehr gut ist auch die bei OS- und Programmstarts relevante Leistung beim Einlesen kleiner, verteilter Blöcke (4K Read). 
Bei der GeForce GTX 1070 handelt es sich um eine topaktuelle High-End-Grafikkarte aus Nvidias Pascal-Serie. Schneller rechnet derzeit nur die extrem teure GTX 1080. Neben der brachialen Performance des Chips sorgen 8 GB GDDR5-RAM, die per 256-Bit-Interface angebunden sind, für Zukunftssicherheit. Während die Desktop-Variante etwas höher getaktet ist, dafür aber "nur" 1.920 Shader enthält, sind es bei der Notebook-Version 2.048 Shader-Einheiten. Der Basistakt beträgt laut GPU-Z 1.443 MHz, die per Turbo auf mindestens 1.645 MHz gesteigert werden können.

Der 3DMark 11 sieht das Predator 17 auf Augenhöhe mit anderen bisher gemessenen GTX-1070-Notebooks. Zwar bestehen 5 % Rückstand auf das Asus G752VS, dort übertaktet der Hersteller die GPU jedoch zusätzlich. Befragt man den Fire-Strike-Test des neuesten 3DMark, gerät das Predator 17 rund 6 % ins Hintertreffen, was wiederum am Taktverhalten liegen dürfte. Im Akkubetrieb sinkt der Gesamtscore des 3DMark 11 übrigens von 15.153 auf 7.037 Punkte.

Selbst bei den anspruchsvollsten Spielen auf dem Markt reichen die Leistungsreserven bei Full-HD immer für höchste Einstellungen mit aktivierten Bildverbesserungen wie MSAA aus. In der nativen 4K-Auflösung laufen die meisten Triple-A-Titel immerhin noch mit hohen Settings flüssig. Das kann die verflossene GTX 980M nicht von sich behaupten. Unsere Tests haben wir in der Werkseinstellung mit deaktiviertem Cool Boost durchgeführt, wobei eine Gegenprobe nicht zu einer nennenswerten Verbesserung führte.

Im Far-Cry-Primal-Benchmark hatte unser Testgerät so seine Probleme und landete beim Ultra-Preset (FHD) 16 % hinter dem Asus G752VS mit schnellerem Prozessor und höher taktender Grafikkarte. Kritischer ist von den FPS her die 4K-Einstellung, wo der Rückstand nur 5 % beträgt. Auch in Rise of the Tomb Raider fällt das Predator 17 im Vergleich zum G752VS etwas zurück. Bei The Witcher 3 liegt hingegen das Acer vorne. 
Unsere Lautstärketests haben wir im Profil Höchstleistung mit aktiver Systemkühlungsrichtlinie und bei sommerlichen Temperaturen durchgeführt. Der CPU-Lüfter läuft auch im Idle-Betrieb immer, ist in einem ruhigen Einzelbüro mit laufendem PC aber nur aus nächster Nähe herauszuhören. Ab und an tourt er scheinbar ohne Anlass kurz auf und ist dann aus einem Meter Abstand hörbar. Es genügt auch, ein Programm wie FurMark zu öffnen (ohne den Benchmark zu starten), um den Luftquirl in Bewegung zu setzen. Derartige kurze Lastspitzen werden bei anderen Notebooks besser aufgefangen. Eventuell kann ein künftiges BIOS/UEFI-Update den Lüfter im Idle beruhigen. Akku Toshiba PA5024U-1BRS .

Nach gleichzeitiger Aktivierung der Stresstests Prime95 + FurMark steigt auch der GPU-Lüfter mit ein. Die Drehzahlen erhöhen sich schnell und stufenlos zu einem im ganzen Raum wahrnehmbaren, recht hellen Rauschen, das leider von einer Art Pfeifton unterlegt ist. Der Tester hört derartige Frequenzen altersbedingt nicht mehr optimal und fühlt sich davon nur leicht gestört, bei jüngeren Nutzern könnte das anders aussehen. Wenn man nach längerer Volllast die Sondertaste für die maximale Drehzahl betätigt, ändert sich an der insgesamt annehmbaren Geräuschkulisse nichts mehr. Der zusätzliche FrostCore-Lüfter scheint bei der Lautstärke keine relevante Rolle zu spielen.

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