Gerade erst im Mai hatten wir das Pedator 17 G9-792 mit GTX 980M im Test, schon steht der weitgehend identische Nachfolger mit der brandneuen GTX 1070 in den Startlöchern. Der wuchtige Bolide begeistert erneut durch zahlreiche Besonderheiten wie den zusätzlichen FrostCore-Lüfter. Ist das Predator 17 dadurch cooler als die Konkurrenz?
Mit dem Predator 17 G9-793 geht Acers 17-Zoll-High-End-Gaming-Serie in die dritte Runde. Die erste, im Februar dieses Jahres getestete Iteration Predator 17 G9-791 wies noch einige Schwächen auf, denen sich der Hersteller beim direkten Nachfolger Predator 17 G9-792 erfolgreich angenommen hat. So wurde beispielsweise die Turbo-Ausnutzung verbessert und die Geräuschentwicklung reduziert. Geblieben sind Kritikpunkte wie das voluminöse Gehäuse, das GPU-Throttling in Extremsituationen und die eingeschränkten Wartungsmöglichkeiten.

Die Vorgängerreihe war mit zahlreichen Varianten bei den Händlern vertreten, was auch für die neue Serie gilt. Wie die meisten bisherigen Modelle des 17er-Predators setzt unser Testsample mit der exakten Bezeichnung G9-793-77LG auf Intels Skylake-Vierkerner Core i7-6700HQ, der hier von 32 GB RAM flankiert wird. Weiter geht es mit der GeForce GTX 1070, die über 8 GB GDDR5-VRAM verfügt. Uns liegt eine 4K-Variante vor, deren IPS-Bildschirm mit 3.840 x 2.160 Pixeln auflöst. Die üppige Anschlussausstattung mit Thunderbolt 3 über USB 3.1 Typ C hat sich zum Glück nicht verändert. An Bord sind auch wieder ein Killer-WLAN-Modul, die für Gamer angepasste Tastatur mit bunter Beleuchtung und einigen (programmierbaren) Sondertasten sowie viele nützliche Tools wie der bekannte Dust Defender.
Wie schon erwähnt, gleicht das Gehäuse denen der Vorgänger sehr. Der einzige wirklich augenfällige Unterschied besteht bei den hinteren Lüftungsgittern, die jetzt etwas verspielter ausfallen. Wir orientieren uns daher an den Ausführungen im Test des G9-791.

Das bemängelte Gewicht hat sogar noch etwas zugenommen und beläuft sich jetzt auf stolze 4,23 kg (selbst gewogen), und auch bei der ungewöhnlich großen Tiefe ist es geblieben. Im Gegensatz zu anderen Konkurrenten in diesem Segment ignoriert Acer Mobilitätsaspekte komplett. Da High-End-Gaming-Notebooks über 15-Zoll ohnehin zu groß für einen häufigeren Transport sind und im Akkubetrieb gerne massiv weniger leisten, finden wir das nur konsequent. Der Platz eines Predator ist auf dem Tisch, und so ist es auch konstruiert.

Hersteller von Office- und Business-Laptops setzen oft auf mehr oder weniger uniforme Gehäuse und geizen mit optischen Akzenten. Genau das Gegenteil macht Acer bei den Predator-Notebooks. Wo man auch hinschaut, überall finden sich rot beleuchtete Verzierungen wie die beiden das Predator-Logo flankierenden Zierstreifen auf dem Deckel oder der extravagante, dreieckige Powerbutton über dem Keyboard. Auch sämtliche Lüftungs- und Lautsprecher-Gitter sind rot oder rot eingefasst. Das kantige, futuristische Design dürfte vor allem jugendliche Männer ansprechen und könnte auf manche Betrachter etwas aufdringlich wirken. Dazu tragen auch die bunt beleuchteten Tasten ihren Teil bei.Akku Toshiba PA3817U-1BRS .

Der solide Eindruck, den das Gehäuse der Vorgänger hinterlassen hat, bestätigt sich auch beim Neuling. Eindrücken konnten wir die sehr stabile und einwandfrei verarbeitete Base trotz einigen Kraftaufwands auch in der Tastaturmitte kaum. Die Geräusche beim Verwinden des nicht sehr steifen, dafür aber auch nicht besonders druckempfindlichen Deckels sind geblieben. Dank straffer Scharniere wippt das Display bei ruckartigen Bewegungen fast überhaupt nicht nach, lässt sich aber trotzdem noch problemlos mit einer Hand öffnen. Für viel Grip sorgen die gummierten Oberflächen, die jedoch schnell Fingerabdrücke annehmen und nicht einfach zu reinigen sind. 
Während Breite, Bauhöhe und auch das hohe Gewicht von 4,2 kg für ein Gaming-Notebook nicht ungewöhnlich sind, fällt die Tiefe mit 322 mm aus dem Rahmen. Das Asus G752VS ist sogar noch tiefer und dabei auch breiter, dicker und rund 300 g schwerer. Die anderen Mitbewerber im Test wiegen alle weniger und weisen eine um rund 3 cm geringere Tiefe auf.
Sowohl bei der Auswahl der Schnittstellen als auch deren Anordnung am Gehäuse ist alles beim Alten geblieben. Da kann man nicht meckern: Neben 4 x USB 3.0 wartet das Acer noch mit einem USB-Typ-C-Port auf, hinter dem sich eine vollwertige Thunderbolt-3-Schnittstelle verbirgt und der daher auch als DisplayPort und für USB 3.1 Gen2 genutzt werden kann. Die entsprechenden Adapter liegen natürlich nicht bei. Zusätzlich finden externe Bildschirme über einen HDMI-Port Anschluss. Gigabit-Kabel-LAN ist bei einem Gamer fast unverzichtbar. Erwähnenswert sind sicher noch die althergebrachten und getrennten Audio-Ports. In Sachen Positionierung gibt sich der Hersteller keine Blöße und bringt alles im hinteren Bereich der Seitenflächen unter - besser geht es kaum.
Wie am Diagramm unten zu sehen, ordnet sich die Leistung des Cardreaders im großen mittelschnellen Bereich mit Transferraten von 70 bis 90 MB/s ein. Die potenzielle Performance unserer Referenzkarte Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II reizen aber nicht einmal die rasanten und bis zu doppelt so fixen Kollegen im Schenker XMG U716 und MSI GT72VR ganz aus.
Drahtlos findet der 17-Zöller über das auf Gamer zugeschnittene WLAN-Modul Killer Wireless-AC 1535 Anschluss. Es beherrscht neben dem oft überlaufenen 2,4-GHz-Band auch das weniger frequentierte 5-GHz-Band sowie den darauf angewiesenen, schnellen Standard ac. Da zwei Antennen genutzt werden können (MIMO 2x2), liegt die theoretische Bruttodatenrate bei 867 MBit/s. Über den Killer Network Manager (Bild weiter unten) lassen sich zusätzliche Einstellungen vornehmen. Features und Besonderheiten des Moduls führt der Hersteller hier auf.

Bei einem Router-Abstand von einem Meter erreichte unser Acer beim Empfangen aufgrund großer Schwankungen im Schnitt nur 322 MBit/s und wird vom Intel Modul Wireless-AC 8260 (ac, MIMO 2x2) des Asus G752VS mit einem Vorsprung von 76 % an die Wand gespielt. Das ist nicht so recht nachvollziehbar, denn beim Senden schafft es 528 MBit/s und kann wiederum das etwas langsamere Asus auf die Plätze verweisen. Unter Umständen lässt sich das Problem (soweit es denn als solches empfunden wird) durch ein Treiberupdate beheben.
Neben dem obligatorischen Zubehör in Form des von 180 auf 230 Watt vergrößerten Netzteils, einer Kurzanleitung und Garantiehinweisen liegt noch der Zusatzlüfter FrostCore im Karton, der im Schacht für das (ebenfalls mitgelieferte) optische Laufwerk Platz findet und bei der Kühlung helfen soll. Akku Acer AS10D75 .

Keine Freunde macht sich Acer mit den für ein Gaming-Notebook bescheidenen Wartungsmöglichkeiten. Die mit zwei Schrauben gesicherte und einfach zu öffnende Wartungsklappe an der Unterseite ermöglicht dem Nutzer ausschließlich Zugriff auf die 2,5-Zoll-Festplatte, die M.2-SSD sowie die beiden leeren RAM-Bänke. Um die Lüfter und die restlichen Komponenten zu erreichen, ist eine vollständige Demontage unumgänglich.

Der Garantiezeitraum (Pick-Up & Return) des Predator 17 beläuft sich auf zwei Jahre. Die zusätzliche International Travellers Warranty ist auf ein Jahr begrenzt.
Acer versorgt den Gamer mit allerhand nützlichen Tools, deren Funktionen aus den Screenshots unten hervorgehen, und hält sich mit Bloatware konsequent zurück.
Augenscheinlich kommt wieder die gleiche Tastatur zum Einsatz wie bei bei den direkten Vorgängern. Das Chiclet-Keyboard verfügt über sechs links neben der eigentlichen Tastatur angesiedelte Sondertasten, von denen die unteren fünf eine durch jeweils eine eigene Farbe gekennzeichnete Gruppe bilden, die sich mit der P-Taste darüber umschalten lassen. In der werksseitigen Voreinstellung ist die rote Gruppe 1 vorbelegt mit: Always use discrete Graphics, Disable sticky keys, Maximum fan speed, Multimedia Mode und Game Bar. Außer für derartige Funktionen lässt sich die Leiste auch für Makros verwenden. In den jeweiligen Gruppen leuchten nur die Sondertasten, die belegt sind.

Im Gegensatz zu Asus und MSI verzichtet Acer auf einen verkleinerten Nummernblock, der beim Predator 17 entweder weiß oder gar nicht beleuchtet wird. Die Haupttastatur verfügt über drei Beleuchtungszonen, die sich auf verschiedene Farben einstellen, aber nicht dimmen lassen. Zwecks besserer Auffindbarkeit sind die Pfeiltasten etwas nach unten abgesetzt und ebenso wie die WASD-Tasten optisch hervorgehoben. Leider ist die oberste Tastenreihe mit Esc und den F-Buttons ebenso wie die entsprechenden Beschriftungen etwas mickrig ausgefallen. Aufgrund der Pfeiltasten-Anordnung musste die unterste Reihe verkürzt werden, sodass Tasten wie Strg nicht wie üblich vergrößert sind. Ansonsten ist eigentlich alles da anzutreffen, wo man es erwartet.

Die einzelnen Keys sind flach, rutschhemmend beschichtet, deutlich beschriftet und weisen ausreichende, wenn auch nicht eben üppige Abstände auf. Für unseren Geschmack hätte der gleichwohl gut spürbare Druckpunkt etwas knackiger ausfallen dürfen, während der nur leicht abgefederte Anschlag sowie die feste Tastaturmatte subjektiv überzeugen. Da die größeren Tasten teilweise etwas klappern, beschreiben wir Geräuschkulisse beim Tippen als mittellaut. Akku Lenovo G560 .

Acer setzt auf ein klassisches Touchpad mit rot leuchtender Umrandung und physisch abgesetzten Maustasten, das auch aus Sicht des aktuellen Testers etwas zu tief ins Gehäuse versenkt wurde. Die recht glatte, flächendeckend berührungsempfindliche Oberfläche bietet auch bei leicht feuchten Fingern einwandfreie Gleiteigenschaften, wirklich verschwitze Finger geraten aber gerne mal ins Stottern. Präzision und Ansprechverhalten sind nicht zu bemängeln, Drag & Drop per Doppeltipp klappt stets problemlos. Gesten lassen sich nur über Windows-Bordmittel konfigurieren.
Acer hat sich für ein höchstauflösendes, mattes IPS-Display mit 3.840 x 2.160 Pixeln (4K) entschieden, alternativ werden auch Varianten mit Full-HD auf den Markt kommen. Verteilt auf 17,3 Zoll ergeben die rund 8,3 Mio. Pixel (Full-HD: 2,1 Mio.) eine für Notebookverhältnisse sehr hohe Pixeldichte von 255 ppi. Wer da selbst aus nächster Nähe noch über eine pixelige Darstellung klagt, muss Adler in seiner Ahnenreihe haben. Die Bildschärfe fällt dementsprechend perfekt aus. Sollte unser Acer-Goliath sich tatsächlich mal ins Freie verirren, steht die sehr gute und für alle denkbaren Innenraum-Situationen locker ausreichende Durchschnittshelligkeit von 320 cd/m2 der ergonomischen Nutzung schon mal nicht im Wege. Genauso sieht es bei den fast gleich hellen Mitbewerbern aus.

In Sachen Ausleuchtung gibt es zumindest von den gemessenen 88 bis 90 % aller Testteilnehmer keine Auffälligkeiten zu berichten. Subjektiv gewinnt man leider einen gegenteiligen Eindruck. Schon lange hat der Tester kein derartig wolkiges Schwarzbild mehr gesehen. An den Rändern ist besonders auf der insgesamt heller wirkenden rechten Seite an diversen Stellen massives Screen Bleeding zu beobachten. Da die Darstellung sehr empfindlich auf geringste Verwindungen des Deckels reagiert, kann man vermuten, dass der Screen nicht sauber eingebaut wurde und dauerhaft unter mechanischer Spannung steht.
Von einem sattschwarzen Bild kann im Hinblick auf das ausgeprägte Screen Bleeding trotz des eigentlich sehr guten Schwarzwertes von nur 0,25 cd/m² nicht die Rede sein. Letztere erzeugen zusammen mit der hohen Leuchtkraft aber immerhin ein hervorragendes Kontrastverhältnis von 1.344:1. Verstecken muss sich in dieser Disziplin keines der Notebooks im Test (zwischen 800:1 und 1.100:1).

Weiter geht es mit positiven Nachrichten zur meist nur für (semi-)professionelle Bildbearbeiter wichtigen Farbraumabdeckung: So kann das G9-793 selbst den großen AdobeRGB-Farbraum zu 88 % darstellen (sRGB: 100 %), was im Feld sonst nur dem namensgleichen Panel im Schenker XMG U716 gelingt. Die Farbtreue kann nicht ganz mithalten, ideal sind DeltaE-Abweichungen von unter 3, sodass wir es im Auslieferungszustand mit einem leichten Farbstich in Richtung Rot-Braun zu tun hatten, der durch Kalibrierung und Profilierung verschwunden ist.
Dank mattem Screen und hoher Leuchtkraft konnten wir auch bei absichtlich ungünstiger Positionierung (rechtes Foto) mit gen Himmel gerichtetem Bildschirm immer noch fast alles erkennen. Auf dem linken Bild hatte der Tester einen Hauseingang im Rücken. Bei direkter Sonneneinstrahlung dürfte aber Schluss sein.
IPS-Displays gewährleisten gegenüber ihren TN-Kollegen eine erheblich bessere Blickwinkelstabilität, aber es gibt natürlich Unterschiede innerhalb der Klasse. Unser Predator glänzt mit fast unbeschränkter Bewegungsfreiheit bei weitestgehend stabiler Abbildungsleistung. Die Farben verändern sich auch bei sehr kleinen Einblickwinkeln kaum, und die nicht ganz vermeidbaren Helligkeits- und Kontrastverluste halten sich stets in engen Grenzen.Akku Acer Aspire 8943G .
Da wir die bei Gaming-Notebooks sehr verbreitete Vierkern-CPU Intel Core i7-6700HQ (Skylake, 2,6 - 3,5 GHz, Hyper-Threading, 45 Watt TDP) schon dutzendfach besprochen haben, verweisen wir an dieser Stelle auf unsere allgemeinen Ausführungen der Prozessor-Seite. Ganz kurz zur Performance: Die CPU ist für alle Anwendungen mehr als schnell genug. Laut Cinebench R15 (Multicore) gehört das Exemplar im Predator zwar nicht zu den schnellsten bisher gemessenen 6700ern, im Alienware 17 R3 ist der 14-nm-Chip aber auch nur 4 % flotter.
Der PCMark 8 konfrontierte uns mit erratischen, teilweise viel zu niedrigen und von Durchlauf zu Durchlauf stark abweichenden Scores. Hier sollte man nicht auf die Ergebnisse des Benchmarks vertrauen, sodass sich auch eine Analyse verbietet. Subjektiv lief alles wie geschmiert; weder ausuferndes Multitasking noch fordernde Software konnten die stets flüssige Bedienung mit rasanten Ladezeiten aus dem Tritt bringen.
Ursache für die seltsamen PCMark-8-Scores könnte die ebenfalls merkwürdig uneinheitliche Leistung der 256 GByte großen Toshiba-SSD im CrystalDiskMark 3.0 sein. Stützt man sich auf den konstanteren AS SSD Benchmark, erreicht das NVMe-Drive einen gigantischen sequenziellen Lesedurchsatz von mehr als 2.000 MB/s, was sich beim Laden und Übertragen großer (Spiel-)Dateien äußert. Sehr gut ist auch die bei OS- und Programmstarts relevante Leistung beim Einlesen kleiner, verteilter Blöcke (4K Read). 
Bei der GeForce GTX 1070 handelt es sich um eine topaktuelle High-End-Grafikkarte aus Nvidias Pascal-Serie. Schneller rechnet derzeit nur die extrem teure GTX 1080. Neben der brachialen Performance des Chips sorgen 8 GB GDDR5-RAM, die per 256-Bit-Interface angebunden sind, für Zukunftssicherheit. Während die Desktop-Variante etwas höher getaktet ist, dafür aber "nur" 1.920 Shader enthält, sind es bei der Notebook-Version 2.048 Shader-Einheiten. Der Basistakt beträgt laut GPU-Z 1.443 MHz, die per Turbo auf mindestens 1.645 MHz gesteigert werden können.

Der 3DMark 11 sieht das Predator 17 auf Augenhöhe mit anderen bisher gemessenen GTX-1070-Notebooks. Zwar bestehen 5 % Rückstand auf das Asus G752VS, dort übertaktet der Hersteller die GPU jedoch zusätzlich. Befragt man den Fire-Strike-Test des neuesten 3DMark, gerät das Predator 17 rund 6 % ins Hintertreffen, was wiederum am Taktverhalten liegen dürfte. Im Akkubetrieb sinkt der Gesamtscore des 3DMark 11 übrigens von 15.153 auf 7.037 Punkte.

Selbst bei den anspruchsvollsten Spielen auf dem Markt reichen die Leistungsreserven bei Full-HD immer für höchste Einstellungen mit aktivierten Bildverbesserungen wie MSAA aus. In der nativen 4K-Auflösung laufen die meisten Triple-A-Titel immerhin noch mit hohen Settings flüssig. Das kann die verflossene GTX 980M nicht von sich behaupten. Unsere Tests haben wir in der Werkseinstellung mit deaktiviertem Cool Boost durchgeführt, wobei eine Gegenprobe nicht zu einer nennenswerten Verbesserung führte.

Im Far-Cry-Primal-Benchmark hatte unser Testgerät so seine Probleme und landete beim Ultra-Preset (FHD) 16 % hinter dem Asus G752VS mit schnellerem Prozessor und höher taktender Grafikkarte. Kritischer ist von den FPS her die 4K-Einstellung, wo der Rückstand nur 5 % beträgt. Auch in Rise of the Tomb Raider fällt das Predator 17 im Vergleich zum G752VS etwas zurück. Bei The Witcher 3 liegt hingegen das Acer vorne. 
Unsere Lautstärketests haben wir im Profil Höchstleistung mit aktiver Systemkühlungsrichtlinie und bei sommerlichen Temperaturen durchgeführt. Der CPU-Lüfter läuft auch im Idle-Betrieb immer, ist in einem ruhigen Einzelbüro mit laufendem PC aber nur aus nächster Nähe herauszuhören. Ab und an tourt er scheinbar ohne Anlass kurz auf und ist dann aus einem Meter Abstand hörbar. Es genügt auch, ein Programm wie FurMark zu öffnen (ohne den Benchmark zu starten), um den Luftquirl in Bewegung zu setzen. Derartige kurze Lastspitzen werden bei anderen Notebooks besser aufgefangen. Eventuell kann ein künftiges BIOS/UEFI-Update den Lüfter im Idle beruhigen. Akku Toshiba PA5024U-1BRS .

Nach gleichzeitiger Aktivierung der Stresstests Prime95 + FurMark steigt auch der GPU-Lüfter mit ein. Die Drehzahlen erhöhen sich schnell und stufenlos zu einem im ganzen Raum wahrnehmbaren, recht hellen Rauschen, das leider von einer Art Pfeifton unterlegt ist. Der Tester hört derartige Frequenzen altersbedingt nicht mehr optimal und fühlt sich davon nur leicht gestört, bei jüngeren Nutzern könnte das anders aussehen. Wenn man nach längerer Volllast die Sondertaste für die maximale Drehzahl betätigt, ändert sich an der insgesamt annehmbaren Geräuschkulisse nichts mehr. Der zusätzliche FrostCore-Lüfter scheint bei der Lautstärke keine relevante Rolle zu spielen.